top of page

Rollerfahren auf Bali: Warum Fahrstunden eine gute Idee sind

  • 29. Okt. 2023
  • 2 Min. Lesezeit
Wer auf Bali zum ersten Mal Roller fährt, sollte sich nicht ohne Vorbereitung in den Verkehr stürzen. Indonesien herrscht Linksverkehr, und gerade in den dichter besiedelten Regionen der Insel kann der Straßenverkehr zunächst ziemlich chaotisch wirken: Autos, Roller, enge Straßen, überraschende Wendemanöver und ein Verkehrsfluss, der mehr auf Rhythmus und Gefühl, als auf Verkehrszeichen beruht. Wer wenig Erfahrung mit dem Roller hat, tut daher gut daran, zunächst eine Fahrstunde bei einem lokalen Fahrlehrer zu nehmen.

Für Kontinentaleuropäer (in Indonesien fährt man auf der linken Seite), die nur wenig Rollerfahrung haben, ist es nicht empfehlenswert, sofort in den balinesischen Verkehr zu springen, wenn man nicht in der Statistik der ausländischen Verkehrstoten auftauchen will. Allein in den zwei Wochen unseres Aufenthaltes hat unsere Gruppe zwei einheimische Verkehrstote und einen Live-Unfall gesehen - alle jeweils mit einem Roller. Wer aber wie der Autor nicht auf die Erfahrung verzichten will, einmal im hektischen Verkehrschaos eines südostasiatischen Landes teilgenommen zu haben, kann für umgerechnet nur 25 Euro Fahrstunden nehmen, die von verschiedenen Privatpersonen in der Stadt angeboten werden, um danach Selbstbewusster durch die Blechlawinen zu manövrieren - ein Wissen, aus dem man immer wieder schöpfen kann, wenn man in diesem Teil der Welt auf Reisen geht. Denn Roller sind dort durch ihre kompakte Größe und Wendigkeit immer noch die schnellste Fortbewegungsart (da ein ÖPNV quasi nonexistent ist). Betonen wollen wir, dass uns ungeschriebene Regeln beigebracht wurden ("driving culture"), die als Außenstehender im Verkehr nicht einsehbar sind, aber das Miteinander und damit die Sicherheit in stressigen Situation immens erhöhen. Dies von einem Local beigebracht zu bekommen ist stark zu empfehlen.



Bildquellen:

 
 
 

Kommentare


  • Instagram
bottom of page