Fundación César Manrique: Kunst und Vulkanarchitektur auf Lanzarote
Aktualisiert: vor 2 Tagen
Lanzarote als dünn besiedelte Vulkaninsel, mag zwar nicht das typische Reiseziel für Kulturtouristen sein, jedoch hält die Insel eine künstlerische und historische Besonderheit bereit, nämlich das Werk des Künstlers und Architekten César Manrique, der die Insel nachhaltig geprägt hat wie kaum ein anderer.

Zu seinem Vermächtnis gehören beeindruckende Orte wie das Kunst-, Kultur- und Tourismuszentrum Jameos del Agua, das Vulkanhaus Taro de Tahiche und das Besucherzentrum im Timanfaya-Nationalpark.
Manrique erkannte früh das touristische Potenzial Lanzarotes und setzte sich für eine nachhaltige Entwicklung der Insel ein. Dies führte unter anderem zu strengen Bauvorschriften, die den Bau von Hochhaushotels verbieten und die traditionelle Inselarchitektur der weißen Häuser, bewahren sollen. Ein Besuch der Fundación César Manrique, die sich in seinem ehemaligen Wohnhaus, dem Taro de Tahiche, befindet, bietet tiefe Einblicke in sein Werk und seine Vision. Die Stiftung widmet sich dem Erhalt seines künstlerischen Erbes und dem Schutz der natürlichen Umwelt der Insel. Das Haus selbst, auf einem Lavastrom erbaut, vereint traditionelle Architektur mit modernen Elementen und bietet sowohl oberirdische als auch unterirdische Räume, die in vulkanischen Blasen liegen.
Bildquellen:
1: Foto von Darwin Vegher auf Unsplash
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