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British Museum London: Artefakte aus einer Millionen Jahren Menschheitsgeschichte

1. Jan. 2024
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 14 Stunden

Dieser Artikel ist Teil unserer Reiseserie nach London. Alle bereits erschienenen Serienteile findest du hier.


Das British Museum ist ein Museum für Geschichte und Kultur des Menschen im Stadtteil Bloomsbury. Seine Sammlungen, die aus über sieben Millionen Objekten bestehen, gehören zu den größten der Welt und stammen von allen Kontinenten. Sie veranschaulichen die Geschichte der Menschheit von ihren Anfängen bis heute.

Das Museum wurde 1753 gegründet und 1759 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es zählt jährlich sechs Millionen Besucher und gilt als die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Großbritannien. Wie in den meisten Museen und Kunstgalerien in Großbritannien ist der Eintritt frei, mit Ausnahme einiger Sonderausstellungen.


Im Jahr 1823 entwarf Robert Smirke das heutige klassizistische Museumsgebäude. Der runde Lesesaal der Bibliothek wurde mit einer der größten Kuppeln der Welt errichtet.


Das British Museum, Ende des 19. Jahrhunderts
Das British Museum, Ende des 19. Jahrhunderts

Die Sammlung umspannt mehr als eine Million Jahre Menschheitsgeschichte und gilt als eine der reichhaltigsten der Welt. Die ältesten Objekte sind Steinwerkzeuge aus der Oldowan-Periode (1.600.000 bis 700.000 v. Chr.); das größte Objekt ist ein 16 Tonnen schweres assyrisches Tor mit einem geflügelten Stier aus Dur-Sharrukin, das kleinste eine kaum 0,002 Gramm schwere Münze aus Nepal.


Diese Sammlungen sind in acht Hauptabteilungen unterteilt: "Afrika, Ozeanien und Amerika", "Asien", "Britannien, Europa und Prähistorik", "Münzen und Medaillen", "Ägypten und Sudan", "Griechenland und Rom", "Naher Osten" und "Drucke und Gemälde".

Das Museum beherbergt Bücher, viele wertvolle Originalhandschriften (darunter die Magna Carta und den Codex Alexandrinus), ägyptische Reliefs, etruskische Vasen, Zeichnungen, Drucke, assyrische, griechische und römische Altertümer, Skulpturen, Schmuck, Münzen und Medaillen, Gegenstände aus der Bronze- und Steinzeit und dem Mittelalter sowie die weltweit größte Briefmarkensammlung.

Die berühmten Elgin-Marbles und der Stein von Rosette gehören zu den 4.000 Highlights der Sammlung.

Ursprünglich war einer der größten Schätze des Museums seine Bibliothek - die größte im Vereinigten Königreich. Der Lesesaal des British Museum war seit den 1850er Jahren in einem separaten Rotundengebäude untergebracht, in dem auch schon Karl Marx und Lenin arbeiteten. Im 20. Jahrhundert erhielt die Bibliothek die ältesten gedruckten Bücher und buddhistischen Manuskripte aus Dunhuang, den Sinai-Codex und eine außergewöhnliche Sammlung hebräischer Texte. Im Jahr 1972 beschloss das britische Parlament, die Bibliothek vom Museum zu trennen und in einem eigenen Gebäude unterzubringen. So enstand die British Library.

 
 
 

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